Worms-O-Mat
Investitionsmaßnahme 607/18/00001 · Haushaltsplan 2026

Ringanlage Herta-Mansbacher-Anlage

Der Teilfinanzplan der Stadt Worms weist für dieses Vorhaben 2.908.000 € Auszahlungen über den gesamten Zeitraum aus. Ein projektbezogener Zuschuss ist nicht veranschlagt; die Stadt trägt die Summe aus eigenen Mitteln.

2.908.000 €

Auszahlungen über den Gesamtzeitraum · Zuordnung: Öffentliche Grünflächen und Parkanlagen · Bereich 6 - Stadtentwicklung, Planen und Bauen

Was danach jedes Jahr anfällt

PositionRechenwegjährlich
Abschreibung2.908.000 € auf 46,58 Jahre62.430 €
Auflösung des Sonderpostensentfällt
Zinsen auf den Eigenanteil2.908.000 € zu 3,50 %101.780 €
Dauerlast im Ergebnisplangerechnet, ab Inbetriebnahme164.210 €

Die Nutzungsdauer von 46,58 Jahren ist die durchschnittliche des gesamten Anlagevermögens der Stadt (Jahresabschluss 2024 der Stadt Worms, Rechenschaftsbericht D.3.2), nicht die dieses Vorhabens — eine Sporthalle hält länger als ein Fahrzeug. Der Zinssatz von 3,50 % ist der, mit dem die Stadt selbst bei Neuaufnahmen plant (Haushaltsplan 2026 der Stadt Worms, Vorbericht). Das ist eine Größenordnung, keine Anlagenbuchhaltung.

Die Jahresscheiben

SpalteAuszahlung SaldoZuschuss
bis 2025 bereitgestellt0 €0 €
Ansatz 2026308.000 €308.000 €
Planung 20271.400.000 €1.400.000 €
Planung 20281.200.000 €1.200.000 €
Planung 20290 €0 €
weitere Folgejahre0 €0 €
Gesamt2.908.000 €2.908.000 €

Die Spalte „Gesamt“ ist die Angabe des Plans über den gesamten Zeitraum und nicht die Summe der übrigen Spalten; die Differenz sind in der Regel übertragene Ermächtigungen aus Vorjahren.

Was der Plan zur Begründung sagt

Die Ringanlage Herta-Mansbacher-Anlage führt von der Friedrichstr. bis zur Nordanlage und ist von Bedeutung für den Tourismus, für Stadtführungen, "Luther 2021" im Andreasstift, "SchUM 2021", das Judenviertel, die Synagoge und das Raschihaus. Durch Anbindung der Nibelungenschule und dem Übergang B 9 Karl-Kübel-Brücke, stellt die Anlage auch eine fußläufige Verbindung von der Innenstadt an das Rheinufer dar. Die Wege der 1985 sanierten Anlage sind zu erneuern bzw. teilweise zu verbreitern, damit Pflegefahrzeuge schadlos in der Anlage fahren können. Die Bänke und Abfallbehälter sind zu ersetzen. In den letzten Jahren wurde die Ringanlage sukzessive saniert und mit dem "Lückenschluss" zwischen dem 118er-Denkmal und der Hertha-Mansbacher-Anlage ein attraktiver Innenstadtbereich geschaffen. Nach Fertigstellung des Lückenschlusses soll nun die Hertha-Mansbacher-Anlage neu konzipiert und attraktiver gestaltet werden. Es sollen neue Aufenthaltsqualitäten für Jung und Alt geschaffen werden sowie die Begrünung angepasst werden (Stichwort verbesserte Einsehbarkeit der Grünanlage). Vorgesehen ist, zunächst in 2026 eine Aufgabenstellung zu formulieren und die Planung zu beauftragen. Eine Umsetzung des Projektes soll dann ab 2027 in zwei Bauabschnitten erfolgen. Kosten: 308.000,00 EUR Planungskosten; 2,6 Mio. EUR Baukosten (Abschnitt A Martinspforte bis Judengasse rd. 1,4 Mio. EUR; Abschnitt

Ratsbeschlüsse, deren Titel zu diesem Vorhaben passt

Das Ratsinformationssystem führt keine Kante zwischen einer Investitionsmaßnahme und dem Beschluss, der sie auslöst. Was hier steht, ist ein Titelabgleich: ein Fundhinweis, kein Nachweis.

Fundstelle Haushaltsplan 2026 der Stadt Worms, Teilfinanzplan, Maßnahme 607/18/00001. Quelle: Haushalt der Stadt Worms. Abschreibung, Sonderposten, Zinsen und Dauerlast sind gerechnet, nicht dem Plan entnommen.

Verschieben, verdrängen, vergleichen: Die Station Haushaltswirkung rechnet dasselbe für jede der Wormser Investitionsmaßnahmen durch und zeigt, was im selben Jahr um dieselben Mittel steht.